Strahlende Kinderaugen - Das ist unser Ziel
Als Einzelner kann man nichts bewegen?
Versuchen kann man es aber auf jeden Fall!
Wir sind ein zupackendes, unkompliziertes, unbürokratisches, kleines Team. Wir sind Freunde, die mit Freude Sinnvolles tun
wollen.
Wir handeln lieber, statt lange zu reden.
Wir wollen euch das bieten, was wir uns selbst von Hilfsorganisationen wünschen: sparsames Haushalten, ehrenamtliche Arbeit, direkter persönlicher Kontakt, Transparenz und damit die Glaubwürdigkeit und Sicherheit:
- daß eure Spenden genau da ankommen wo sie gebraucht werden
- daß eure Spenden sinnvoll eingesetzt werden und langfristigen Nutzen bringen
Begonnen hat alles im Dezember 2008 mit einer Sachspendensammelaktion im Freundeskreis. Die Spendenbereitschaft und Großzügigkeit aller Freunde, Bekannten und Kollegen war noch viel größer als erhofft und so fuhr ich mit einer kleinen LKW Ladung voll wunderbarer Kinderkleidung, Spielsachen, Schulartikel und mehr in eines der 12 TCV Kinderdörfer nach Gopalpur, nahe bei Dharamsala (Sitz der tibetischen Exilregierung). Reisebericht findest du hier
Dieses Idee, Sachspenden für die tibetischen Kinder zu sammeln und persönlich vor Ort zu bringen, haben wir dann noch 2 mal wiederholt, im Dezember 2009 und im November 2010. Die letzten beide Male mit erstaunlichen 4 Tonnen Sachspenden im Gepäck, darunter auch viele Computer, neue von Sportartikelherstellern gesponsorter Kleidung, Schuhe und vieles mehr.
Dazwischen gab es auch viel Aktivität: Lichtbildvorträge und Filme, Schulprojekttage, Infostände...
Optimismus, Engament und Tatkraft- das haben wir angetroffen
Mir ging es bei dieser Reise wie fast allen, die die Tibeter kennenlernen dürfen:
Die Tibeter sind mir unglaublich ans Herz gewachsen. Die Kinder haben mich in ihrem Mut, ihrer an den Tag gelegten Lebensfreude und Aktivität, ihrem Einsatzwillen, ihrer Freundlichkeit und gleichzeitigen Ernsthaftigkeit zutiefst berührt. In dem Wissen, daß viele von ihnen eine traumatische Flucht zu Fuß über den Himalaya hinter sich haben, fern Ihrer Heimat leben und größtenteils Ihre Familien nie wiedersehen werden, war und bin ich immer wieder unglaublich überrascht, Geduldigkeit statt Frust, Optimismus statt Ärger und Zorn, freudige Anstrengung statt Traurigkeit, vorzufinden.
Gleichzeitig hat mich die hervorragende Organisation der Kinderdörfer begeistert: Man lebt hier einfach und bescheiden, aber in einer sehr harmonischen und liebevollen Umgebung. Die gewährte Ausbildung ist für indischen Standard hervorragend, 60 Prozent der Schüler werden eine weiterführende Schule besuchen können.
Und vor allem dies: Durch das erstaunlich hohe Eigenengament der Tibeter trägt jede von außen gegebene Hilfe sehr schnell sichtbare Früchte.
Unter Freunden und mit Freude sinnvolles tun- ganz unkompliziert und unbürokratisch- das ist unser Motto
Seither ist der Kreis an Freunden, Helfern und Sympathisanten stets gewachsen und damit auch der Wunsch, noch aktiver zu werden. Außerdem erreichen uns mittlerweile ganz ansehnliche Geldspenden von Privatpersonen aber auch Firmen, langfristig ist das aber nur als e.V. händelbar. Und so haben wir uns nun dazu entschlossen, doch auch einen Verein zu gründen, was unter vielem anderen den großen Vorteil bringt, nun auch selbst Patenschaften vermitteln zu dürfen.
Mit ein Grund, warum wir uns keinem anderen Verein angeschlossen haben:
Wir möchten so unbürokratisch wie möglich bleiben, wollen ohne Abzug von Verwaltungskosten Spenden weiterleiten und wollen durch intensiven persönlichen Kontakt sichergehen, die Bedürfnisse vor Ort so gut zu kennen, daß von uns initiierte oder unterstützte Projekte einerseits wirklich Sinn machen, wir gleichzeitig aber persönlich vor Ort nachprüfen können, ob die Hilfe auch tatsächlich dort ankam wohin sie sollte und auch den erhofften Nutzen gebracht hat.
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